Die letzten Tage in der Türkei

Vom Ozungöl-See bin ich über die Berge nach Bayburt gefahren. Nachdem die Straße im Navi nur als Mini-Straße eingezeichnet ist, habe ich vorher recherchiert ob die überhaupt befahrbar ist. Erstes Suchergebnis bei Google: dangerousroads.com. Die schreiben von einer der gefährlichsten, weil ungesichertsten Straße der Welt. Das klingt doch super!
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Karadeniz und Ozungöl

Hier beginnt für mich Kapitel 2 der Reise: ich bin jetzt alleine unterwegs.

Im Hostel in Ankara hab ich noch viele interessante Leute aus Iran, Pakistan, Irak, Deutschland, Italien, … kennengelernt und musste in paar organisatorische Dinge erledigen – mir war also alles andere als fad. Nach ein paar Tagen ist’s aber gut, wieder auf die Straße und aus der Stadt zu kommen, also machte ich mich auf den Weg ans schwarze Meer (Karadeniz). 
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Cappadokia und Abschied :(

Vorweg: dieser Artikel ist entstanden als Lisi schon wieder daheim war, das Beschriebene haben wir aber gemeinsam erlebt.

Dieses Land ist groß, ziemlich groß sogar. Das hab ich mir schon gedacht, als ich die Türkei-Karte im Wohnzimmer auffaltete und sie fast den ganzen Fußboden bedeckte. Und dann war da noch die zweite Seite der Karte. Wie groß die Türkei wirklich ist, merkten wir aber erst jetzt richtig. Wir entschieden uns trotzdem in einem kleinen Bogen über Kappadokien nach Ankara zu fahren.
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Merhaba Türkiye

Nach ein paar Tagen Urlaub am Strand in Griechenland (siehe letzter Post) näherten wir uns langsam der Grenze zur Türkei. Ehrlich gesagt waren wir vor dem Grenzübertritt ein bisschen nervös, vor allem weil wir von anderen Reisenden gehört haben, dass die Polizei an der Grenze derzeit sehr streng und die Stimmung angespannt ist. Continue reading

Die ersten Tage on the road

Wir haben’s geschafft, wir sind unterwegs. Am Dienstag um ca 14.00 war das Gepäck fertig auf der Zwetschke untergebracht, die Wohnung wieder halbwegs aufgeräumt und wir startklar. 

Aufsitzen, anstarten, kurz in sich gehen. Haben wir an alles gedacht? Alles eingepackt? Alles sicher am Motorrad verstaut? 
Wahrscheinlich nicht, aber egal – los geht’s! Die Zwetschke fährt sich schwerfällig aber ganz in Ordnung. Eigentlich besser als erwartet. Damit Lisi aufsitzen kann, muss ich mich nach vorne lehnen um genug Platz zu schaffen. Dann ist sie so eingequetscht, dass sie – sollte sie wieder mal einschlafen – eigentlich gar nicht runterfallen kann.  

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